Die Kinder konnten die Geschichte, Tanz, Gesang und Gestik selbst zusammen-stellen, die indischen Kleidungsstücke kamen von Tamaé. Zuerst sah man 2 Kindergruppen, die eine Gruppe waren die Mütter und die andere ihre Kinder.
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Letztere wollten ihr indisches Dorf verlassen, um in die weite Welt zu ziehen. Doch die Mütter waren damit nicht einverstanden. So zogen die Kinder eines Nachts allein los und verliessen ihr Dorf. Man sieht sie wie Schattenpuppen hinter einer Wand wandern und tanzen. |
Die Mütter sind sehr verzagt. Traurige Tänze und Gebärden. Als die Kinder wieder zurückkommen, gibt es natürlich Rüge und Vorwürfe. Aber Ende gut, alles gut. Eltern und Kinder versöhnen sich und wohnen wieder vergnügt zusammen. Die Rhythmik- Lehrerin Tamaé Gennai begleitete am Klavier und auch auf der Trommel und sonstigen Tönen und poetischen Beiträgen. |
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Angeblich, als man die Kinder zögernd stehen sah und sie fragend zu ihr blicken, hat sie uns anschliessend erzählt, warteten sie auf ein Zeichen von ihr, aber sie war so gerührt und hatte Tränen in den Augen, dass sie nicht mehr reden und singen konnte. |
Wenn ich diese Vorführung von 2011 mit der von 2009 vergleiche, ist eine Welt dazwischen - viel Arbeit, viel Zeitopfer, viel gegenseitiges Vertrauen, viel Mitarbeit auch mit den Eltern der Kinder, von denen einige Moslems sind und vorher den Kindern verboten hatten, diese Rhythmikstunden zu besuchen |
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Es war schön zu sehen, dass unsere Aktion wirklich etwas zustande gebracht hat. Und einige von diesen Mädchen haben unglaubliches Talent. In kurzer Zeit konnten sie dieses Programm ohne Fehler durchführen.... na,ja, sie sind noch jung und merken sich eine Choreographie, die sicher 10-15 Minuten oder mehr gedauert hat. Man kann wirklich sagen, es war ein unglaublich positiver Erfolg, diese Kinder, die aus den ärmlichsten und chaotischsten Verhältnissen kommen, so strahlend und glücklich nach ihrerm Auftritt zu sehen! |
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Anschliessend konnten wir noch mit Frau Del Bianco, der Direktorin und Vanessa Dahan sprechen. Ziel ist, weiter zu machen. Tamaé wird ein Jahr nach Indien gehen, kommt aber wieder zurück. In der Zwischenzeit wird sie von einer anderen Lehrerin vom Institut ersetzt. Ich erwähnte, dass wir an einer Fortsetzung dieses Projekts für Versoix und Onex interessiert sind und ein neues Budget erwarten. Für eine weitere Unterstützung brauchen wir aber zusätzliches Geld von Sponsoren, die Kollekte von den Friedenskonzerten reicht nicht. Die Villa YoYo (Union Chrétiennes) und IJD sind an einer Weiterführung sehr sehr interessiert. Heidemarie Zeller |
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